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Indem wir positive Kräfte im Netzwerk erzeugen, beispielsweise wenn wir anderen Fürsorge, Freundlichkeit und Freundschaft erweisen, senden wir vereinende Gedanken oberhalb unserer instinktiven egoistischen Gedankenkulisse aus.

Wir leben in einem Feld der Verbindung, welches uns zusammenhält. Wir können es nicht sehen, und dennoch beeinflusst es jeden Aspekt unserer Realität.

Je stärker eine Kraft ist, desto weniger ist sie mit bloßem Auge sichtbar. So wirkt die stärkste Kraft, die den Physikern heute bekannt ist, die Kernkraft, auf einer Längenskala, die millionenfach kleiner ist als ein Atom.

In ähnlicher Weise erklärt die Kabbala die Naturkräfte, die für uns noch weniger sichtbar und noch mächtiger sind. Das ist das Netzwerk der menschlichen Verbindung: Wir aktiveren es ständig, aber wir wissen nicht, dass es existiert.

Heutzutage dominiert der Einfluss des Netzwerks in Form der Spaltung. Unser angeborener menschlicher Egoismus bringt uns dazu, diese Spaltung ständig auszustrahlen. Wir breiten einen negativen Einfluss im gesamten Netzwerk aus, was sich nach außen hin in Feindseligkeiten äußert. Infolgedessen fühlen sich viele von uns zunehmend ängstlich, bedroht und einsam, während wiederum andere sich innerlich viel mit grundlosem Hass, ihrem Überlebenskampf oder mit Beleidigungen in den sozialen Medien beschäftigen.

Allerdings können wir das Gleichgewicht wiederherstellen, indem wir eine positive Kraft innerhalb des Netzwerks erzeugen. Dazu müssen wir bewusst vereinigende Gedanken oberhalb unserer instinktiven egoistischen Gedanken aussenden.

Dabei geht es nicht um Ethik und Sitten oder um „sei nett zu anderen“-Mantras, die wir als Kinder gehört haben. Es geht nicht um Philosophie, Psychologie oder Religion. Die Weisheit der Kabbala offenbart uns die Ebenen der Natur, die uns verborgen sind.

Indem wir uns bewusst bemühen, Sorgfalt, Freundlichkeit und Freundschaft an alle Menschen auszustrahlen, nutzen wir das natürliche Netzwerk, das uns zu unseren Gunsten verbindet. Dies ist das Netzwerk, das Kabbalisten entdeckt haben. Dieses Netzwerk haben sie auf mehr als 2.000 Seiten im Studium der Zehn Sefirot beschrieben.

Um es zu aktivieren, muss man jedoch nicht in die Tiefen der Kabbala eintauchen. Genauso wie man nicht Medizin studieren muss, um eine funktionierende Pille zu nehmen.

Die einzige Herausforderung, die es zu bewältigen gilt, ist, dass wir denken, dass unsere persönlichen Bemühungen so gering und unbedeutend sind. Dieses Denken rührt daher, dass wir nicht erkennen können, dass wir alle miteinander verbunden sind. Wenn viele von uns gemeinsam eine kleine bewusste Anstrengung unternehmen, dann erzeugen wir eine mächtige Kraft.

Jeder ist dazu eingeladen, einen positiven Einfluss innerhalb des Netzwerks auszusenden. Liken, teilen oder schreiben Sie etwas. Lasst uns Einheit verbreiten.

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